Flüela

Schwere Frontalkollision am Flüelapass

Am Samstagnachmittag hat sich auf der Flüelapassstrasse bei Tschuggen zwischen Flüela Hospiz und Davos Dorf ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen zugetragen.

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Foto: Kapo

Ein vom Flüela Hospiz in Richtung Davos fahrender Personenwagen geriet in einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern und anschliessend auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. An beiden Personenwagen entstand Totalschaden. Eine Person wurde schwer verletzt und musste mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen werden. Drei weitere Insassen der am Unfall beteiligten Fahrzeuge erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Sie wurden mit der Ambulanz ins Spital Davos gebracht. Ein Fahrzeug geriet nach der Kollision in Brand, weshalb die Feuerwehr Davos zur Unfallstelle ausrückte.

05.09.10 - Kapo



Furna

Verletzter nach Selbstunfall

Am Samstagmorgen, hat sich auf der Nebenstrasse bei Furna in Richtung Hinterberg ein Selbstunfall mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren zugetragen.

Ein von Furna in Richtung Hinterberg fahrender Fahrzeuglenker geriet im Gebiet „Hüschirank“ in einer 180 Gradkehre mit seinem landwirtschaftlichen Motorkarren von der Strasse ab. Er versuchte sich noch mit einem Sprung vom Fahrzeug in Sicherheit zu bringen. Dabei wurde er jedoch von seinem Gefährt erfasst und überrollt. Der Lenker erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und wurde mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen. Das Fahrzeug kam ca. 150 Meter unterhalb der Strasse im Wiesland unbeschädigt auf den Rädern stehend zum Stillstand.

04.09.10 - Kapo



Strompreis

Strompreise werden 2011 moderat angepasst

Repower passt die Energiepreise für Kunden in der Schweizer Grundversorgung für 2011 leicht an. Es handelt sich um die erste Anpassung seit 2007. Sie führt bei den Kunden zu einer Preiserhöhung auf deren Stromrechnung von rund 2 bis 4 Prozent.

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Foto: Hanspeter Valer

Repower hat heute fristgerecht die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) über die Preisbeschlüsse für das Jahr 2011 informiert. Danach ist vorgesehen, die Energiepreise nächstes Jahr moderat zu erhöhen. Die Netznutzungspreise hingegen werden nicht angehoben. Die neuen Preise treten am 1. Januar 2011 in Kraft.

70 Prozent der Kunden bezahlen 0.5 Rappen mehr pro Kilowattstunde
Bei 70 Prozent der Repower-Kunden beträgt der Aufschlag 0.5 Rappen pro Kilowattstunde. Es handelt sich dabei um jene Kunden, die sich für das Preismodell SIMPLEX entschieden haben. Etwas stärker betroffen sind Kunden mit den DUPLEX-Preismodellen, die einen hohen Nachtverbrauch aufweisen. Die stärkere Anpassung des Nachtpreises im Vergleich zum Tagespreis ist auf den wachsenden Bedarf während den Nachtstunden zurückzuführen.

Insgesamt erhöhen sich damit für die Kunden die Rechnungsbeträge um rund 2 bis 4 Prozent.

Repower hat 2009 mitgeteilt, mit Rücksicht auf die damals schwierige Wirtschaftslage für 2010 auf eine Preisanpassung zu verzichten. Aufgrund der Unterdeckung im Segment Vertrieb Schweiz ist die Anpassung nun aber unvermeidlich geworden. Es handelt sich um die erste Preiserhöhung seit 2007. Die damalige Anpassung basierte auf den Preisen von 2004/2005.

Systemdienstleistungen dürften teurer werden
Diese Preisanpassungen verstehen sich ohne allfällige Anpassungen von gesetzlichen oder behördlichen Zuschlägen sowie ohne Mehrwertsteuer. Aufgrund eines derzeit noch nicht rechtskräftigen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts dürfte die Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid die Abgeltungen für Systemdienstleistungen (SDL) 2011 erhöhen. Swissgrid hat am 19. August mitgeteilt, dass sie 2011 0.69 statt wie bisher 0.40 Rappen pro Kilowattstunde für Systemdienstleistungen zulasten der Endkonsumenten verrechnen werde. Dies, weil das Gericht feststellte, dass die bisher geltende Beteiligung der grossen Kraftwerke an den Systemdienstleistungskosten verfassungs- und gesetzeswidrig sei. Zusätzlich würden 2011 bis 2013 pro Jahr voraussichtlich weitere 0.08 Rappen pro Kilowattstunde erhoben, um die 2009 und 2010 von den Kraftwerken bezahlten Anteile abzugelten. Repower hat keinen Einfluss auf diese Kostenkomponenten.

31.08.10 - Repower

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Politik

Aktualisierungen der beschwerdeberechtigten Umweltorganisationen wird unterstützt

Die Bündner Regierung begrüsst die vom Bund vorgeschlagenen Aktualisierungen der beschwerdeberechtigten Umweltorganisationen. Dies hält sie in ihrer Vernehmlassungsantwort an den Bund zur Änderung der Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen fest.

Eine Anpassung des Umweltschutzgesetzes vom 20. Dezember 2006 präzisiert, in welchem Mass beschwerdeberechtigte Umweltorganisationen wirtschaftlich tätig sein dürfen. Der Bund hat die Liste der beschwerdeberechtigten Organisationen daraufhin überprüft, ob deren wirtschaftliche Tätigkeit im Einklang mit der neuen Regelung steht. Zudem hat er geprüft, ob die beschwerdeberechtigten Umweltorganisationen die weiteren Voraussetzungen des Beschwerderechts noch erfüllen.

02.09.10 - Standeskanzlei Graubünden



Konsumentenschutz

Parlamentarische Initiative "Mehr Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten" wird abgelehnt

Die Bündner Regierung spricht sich gegen die Parlamentarische Initiative "Mehr Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten" aus. Die Revision sieht vor, die Verjährungsfrist der Sachmängelansprüche beim Fahrniskauf auf zwei beziehungsweise fünf Jahre zu verlängern.

Da es offenbar weiterhin möglich bleibt, die Gewährleistungspflicht auszuschliessen, ist nach Ansicht der Regierung ein verbesserter Schutz für die Konsumentinnen und Konsumenten kaum gegeben. Wie sie in ihrer Vernehmlassungsantwort schreibt, hat die vorgesehene Änderung des Obligationenrechts daher praktisch keine Bedeutung und eine Anpassung an das EU-Recht und an die Rechte des nahen Auslandes findet im wesentlichen Punkt nicht statt. Deshalb rechtfertigt sich keine Änderung des bisherigen Rechts.

02.09.10 - Standeskanzlei Graubünden



Pro Prättigau

Verwaltungsgericht bestätigt die Rechtmässigkeit der Kündigung des Regionalverbands Pro Prättigau

Die Beschwerden des früheren Geschäftsführers Arne Hegland gegen die vom Regionalverband Pro Prättigau ausgesprochene Kündigung sind vom Bündner Verwaltungsgericht abgewiesen worden. Laut Urteil erwies sich die Kündigung als rechtmässig. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.

Arne Hegland hatte die Stelle des Geschäftsführers des Regionalverbands Pro Prättigau im November 2008 übernommen. Das Arbeitsverhältnis wurde jedoch vom Vorstand des Regionalverbands im August 2009 gekündigt. Dagegen wehrte sich der Geschäftsführer vor dem Bündner Verwaltungsgericht.

03.09.10 - Pro Prättigau

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Verkehr

Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe von Schulhäusern

Die Kantonspolizei Graubünden hat in der vergangenen Woche in der Nähe von 52 Schulhäusern Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Gemessen wurden über 7300 Fahrzeuge, 332 davon waren zu schnell unterwegs. Die Kontrollen wurden im Rahmen der Ostschweizer Verkehrskontrolle durchgeführt und leisten einen präventiven Beitrag zur Sicherheit auf Schulwegen.

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Foto: Kapo

Zum Einsatz kamen zwölf verschiedene Geschwindigkeits-Messgeräte, darunter digitale Laserpistolen und mobile Radaranlagen. Die Geräte wurden in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten sowie entlang von Schulwegen aufgestellt. Fahrzeuglenkerinnen und -lenker, welche zu schnell unterwegs waren, wurden einerseits gebüsst oder verzeigt. Andererseits wurden sie aber auch auf den Schulanfang und die damit verbundenen Gefahren aufmerksam gemacht.

Mit 59 km/h durch Tempo-30-Zone
Bei den Verkehrskontrollen in der vergangenen Woche standen 66 Mitarbeitende der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz. Von den 7376 gemessenen Fahrzeugen waren 332 zu schnell unterwegs. Die meisten Fälle konnten mit einer Ordnungsbusse erledigt werden, 29 Lenkerinnen und Lenker mussten jedoch verzeigt werden. Vier Personen wurde der Fahrausweis an Ort und Stelle entzogen. In Bonaduz und Fläsch fuhren zwei Lenker mit je 59 Stundenkilometern durch eine Tempo-30-Zone. In Haldenstein wurde ein Personenwagen mit 96 Stundenkilometern und in Davos ein Motorradfahrer mit 88 Stundenkilometern gemessen. In beiden Fällen wären 50 km/h erlaubt gewesen.

Aktion wird weitergeführt
Die präventiven Geschwindigkeitskontrollen rund um Schulhäuser und Kindergärten werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Die Kantonspolizei Graubünden wird weiterhin präsent sein, um auf den Schulbeginn und auf die Gefahren auf dem Schulweg aufmerksam zu machen. Ausserdem wird die Aktion auf die Südbündner Talschaften ausgedehnt, denn dort hat die Schule erst diese Woche wieder angefangen.

31.08.10 - Kapo



Swiss-Ski

Denis L. Vaucher nicht mehr Direktor bei Swiss-Ski

Swiss-Ski hat sich heute von Denis L. Vaucher, seit Januar 2010 Direktor bei Swiss-Ski, getrennt. Der Entscheid wurde vom Präsidium von Swiss-Ski einstimmig gefällt. Grund für die Trennung sind Unstimmigkeiten in verschiedenen Bereichen, welche das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört haben und eine weitere Zusammenarbeit verunmöglichen.

Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern nahmen Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski, Urs Winkler, Vize-Präsident Swiss-Ski sowie Roger Fehr, verantwortlich für die Personalpolitik seitens des Präsidiums, Stellung zu diesem Entscheid.

Swiss-Ski ist sich bewusst, dass diese Trennung nach nur gerade acht Monaten überraschend kommt. „Wir bedauern, dass es nach so kurzer Zeit zur Trennung kommt“, so Roger Fehr. Er ergänzt, dass die Vertrauensbasis jedoch aufgrund verschiedener Vorkommnisse, die Swiss-Ski nicht näher erläutern werde, gestört gewesen sei. „Nach intensiven Diskussionen hat das Präsidium deshalb einstimmig entschieden, dass eine weitere Zusammenarbeit unter diesen Voraussetzungen nicht mehr möglich ist“, so Fehr anlässlich der Medienkonferenz.

Die Nachfolge von Denis L. Vaucher wurde an die Hand genommen. In der Zwischenzeit übernimmt Andreas Wenger, Chef Dienste, die interimistische Leitung von Swiss-Ski.

31.08.10 - Swiss Ski / Diana Fäh

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