Swiss-Ski

Denis L. Vaucher nicht mehr Direktor bei Swiss-Ski

Swiss-Ski hat sich heute von Denis L. Vaucher, seit Januar 2010 Direktor bei Swiss-Ski, getrennt. Der Entscheid wurde vom Präsidium von Swiss-Ski einstimmig gefällt. Grund für die Trennung sind Unstimmigkeiten in verschiedenen Bereichen, welche das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört haben und eine weitere Zusammenarbeit verunmöglichen.

Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern nahmen Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski, Urs Winkler, Vize-Präsident Swiss-Ski sowie Roger Fehr, verantwortlich für die Personalpolitik seitens des Präsidiums, Stellung zu diesem Entscheid.

Swiss-Ski ist sich bewusst, dass diese Trennung nach nur gerade acht Monaten überraschend kommt. „Wir bedauern, dass es nach so kurzer Zeit zur Trennung kommt“, so Roger Fehr. Er ergänzt, dass die Vertrauensbasis jedoch aufgrund verschiedener Vorkommnisse, die Swiss-Ski nicht näher erläutern werde, gestört gewesen sei. „Nach intensiven Diskussionen hat das Präsidium deshalb einstimmig entschieden, dass eine weitere Zusammenarbeit unter diesen Voraussetzungen nicht mehr möglich ist“, so Fehr anlässlich der Medienkonferenz.

Die Nachfolge von Denis L. Vaucher wurde an die Hand genommen. In der Zwischenzeit übernimmt Andreas Wenger, Chef Dienste, die interimistische Leitung von Swiss-Ski.

31.08.10 - Swiss Ski / Diana Fäh

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Spengler Cup

NHL-Star am Spengler Cup

Spengler Cup Teilnehmer SKA St. Petersburg verpflichtet den NHL-Crack Maxim Afinogenov, Stürmerstar des Vize-Weltmeisters Russland.

Der 30jährige Afinogenov unterschrieb in seinem Heimatland einen Fünf-jahresvertrag. Er ist nach Evgeni Nabokov und Denis Grebeshkov der dritte NHL-Spieler, den der SKA St. Petersburg diesen Sommer unter Vertrag nahm und somit von der NHL in die KHL wechselte. Afinogenov spielte neun Saisons bei den Buffalo Sabres, bevor er die letzte Saison für Atlanta Thrashers stürmte. Dort schoss er 24 Tore und realisierte 37 Assists in 82 Spielen. Eindrücklich ist sein NHL-Palmares mit 158 Toren und insgesamt 395 Scorerpunkten in 651 Spielen. Ein besonderes Highlight wird der Auftritt von Afinogenov am Spengler Cup in der Altjahrswoche nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für OK-Präsident Fredi Pargätzi sein: «Ich freue mich unheimlich auf Afinogenov. Er ist pfeilschnell, technisch brillant, trickreich und seit vielen Jahren einer meiner Lieblingsspieler der Sbornaja.»

11.08.10 - Spengler CUp / Georges Lüchinger

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Swissalpine

Die Frauen entdecken den Swissalpine Marathon

Die Auswertung des Teilnehmerfeldes am 25. Swissalpine Marathon vom vergangenen Samstag in Davos brachte einige interessante Aspekte zu Tage.

Das Meldeergebnis mit 5913 Läuferinnen und Läufern sei geradezu phänomenal, so Andrea Tuffli, welcher den Swissalpine Marathon am Samstag zum 25. Mal präsidierte. Gegenüber dem Rekordjahr 2009 entsprach diese Zahl einem Zuwachs von 25 Prozent. Gar eine Steigerung um 42 (!) Prozent erfuhr die 78 Kilometer lange Königsdistanz, auf der es je 2320 Steigungs- und Gefällemetern zu bewältigen galt. „Die Erhöhung der Maximalzeit von zwölf auf 14 Stunden erweist sich als Volltreffer“, freut sich der OK-Präsident. Dies zeigen auch zahlreiche positive Rückmeldungen seitens von Teilnehmenden.

C42 als Geheimtipp
Eine Auswertung der Zieleinlauf-Statistik zeigt auf, dass bei den Männern 24 und bei den Frauen 38 Prozent zwischen elf und 14 Stunden unterwegs waren. „Das erweiterte Zeitfenster öffnet vor allem Frauen die Türe zum K78“, bilanziert Andrea Tuffli. Erfreulich stimmt ihn auch die geringe Ausfallquote: Lediglich 4,4 Prozent der 1552 K78-Gestarteten gaben das Rennen bei der Jubiläumsdurchführung aus verschiedenen Gründen vorzeitig auf. „Dies unterstreicht, dass sich die Sportlerinnen und Sportler hervorragend auf den Lauf vorbereitet hatten. Selbstverständlich profitierten sie aber auch vom Kaiserwetter und den idealen Temperaturen.“

Ebenfalls Grund zur Zuversicht bereitet Andrea Tuffli die Beteiligung beim C42 (Davos–Tiefencastel), der als erster Kulturmarathon der Schweiz gilt und sich zum Geheimtipp mausert; der Zuwachs in diesem Bewerb beläuft sich auf 26 Prozent. Frohlocken lässt den OK-Boss überdies der Umstand, wonach die Frauen den Swissalpine Marathon entdecken: Im Vergleich zur Durchführung vor Jahresfrist nahm das weibliche Geschlecht beim K78 um 21, beim K42 um acht und beim C42 um zehn Prozent zu. Die Neustarterinnen wie alle anderen Teilnehmenden und die über 1000 Helfenden trugen wesentlich dazu bei, dass der 25. Swissalpine Marathon „der schönste in der Geschichte ist“.

Wohl wieder ein K78-Feld
Als nicht ganz ideal erwies sich die Aufteilung des K78-Startfeldes. „Wir müssen das Startprozedere optimieren“, so Andrea Tuffli. Voraussichtlich werden in Zukunft sämtliche K78-Läufer wieder gleichzeitig auf die Strecke geschickt – möglicherweise um 7 Uhr. Zielschluss wäre, damit 14 Stunden zur Verfügung bleiben, um 21 Uhr. Zur Homogenisierung der Lauffelder wird zudem ein separater Start (beispielsweise um 9 Uhr) für den K31 (Davos–Filisur) und den C42 geprüft. „Gegenüber der jüngsten Austragung hätten diese Massnahmen mehrere gewichtige Vorteile. Das K78-Feld läuft allein und hat auf den ersten elf Kilometern genügend Zeit und Raum, um sich stärkenmässig einzureihen. Dadurch wird das Rennen ruhiger und für die Zuschauer übersichtlicher. Überdies ist das Feld dann auf dem Panoramatrail eingereiht, und es entstehen keine grossen Staus mehr“, erklärt der Organisationschef.

Obschon das erste Vierteljahrhundert des Swissalpine Marathon inzwischen der Vergangenheit angehört, können sich Interessierte auch jetzt noch ein Bild vom Berglauf-Klassiker machen: Die Fotoausstellung „25 Jahre Swissalpine“ im Kurhaus Bergün ist bis Mitte August geöffnet. Anschliessend werden die Bilder auf die Keschhütte transportiert, wo sie auch während der Austragung 2011 besichtigt werden können.

03.08.10 - Swissalpine / Anita Fuchs

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Swissalpine

Rückblick

Swissalpine Jubiläumsausgabe mit neuem Teilnehmerrekord

Mit Kaiserwetter und zwei hervorragenden Sieger ging am Samstag, 31. Juli die 25. Jubiläumsausgabe des Swissalpine Marathons über die Bühnen. Dabei darf der grösste Berg-Ultramarathon auf einen neuen Teilnehmerrekord zurückschauen.

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Aufstieg zu der Keschhütte

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Jonas Buud

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Jasmin Nunige

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Foto: Hanspeter Valer

Dario Cologna

"Mit diesen Rahmenbedingungen, mit diesem Teilnehmerrekord, bei diesem Wetter, das ist nicht mehr zu überbieten. Ich mag mich nicht erinnern in der Geschichte des Swissalpine, dass es so gute Verhältnisse hatte." so das Fazit vom OK Präsident Andrea Tuffli. Und in der Tat wird dieser Sportanlass seinem Slogan "more than a race" mehr als nur gerecht, denn nur so kann man es sich erklären, dass mittlerweile bereits fast 6000 Teilnehmer auf irgendeiner Distanz an diesem Rennen teilnehmen.

Jonas Buud zum vierten Mal ungeschlagen
Wer die Königsdisziplin über 78 km und 2260 Höhenmeter bereits dreimal in Serie gewinnen konnte, zählt automatisch zum Kronfavoriten. Wenn dieser dann noch in der Pressekonferenz verlauten lässt, dass er sehr gut trainieren konnte und ein top Ergebnis erwartet, dann weiss die Konkurrenz, was es geschlagen hat.
Bis Bergün hat der Franzose Thomas Lorblanchet das Feld solide angeführt. Jonas Buud lag aber stets dicht an dessen Fersen. Vorerst sah es danach aus, dass sich dieses Jahr der 3-fache Sieger am Franzosen die Zähne ausbeissen würde, aber auf der Keschhütte erschien Jonas Buud dann alleine und gewohnt locker. Es zeichnete sich bereits da ab, dass Buud auch der diesjährige Sieger sein würde. So war es dann auch - mit gut 15 Minuten Vorsprung erreichte Jonas Buud das Ziel in Davos als Gewinner der Jubiläumsausgabe.

Damensieg in Davoser Hände
Bei den Damen ging man von einem Zweikampf zwischen Elizabeth Hawker (2 x Erste und 2 x Zweite) und der Davoserin Jasmin Nunige (2 x Erste, 1 x Zweite und 1 x Dritte) aus. Nunige hielt sich aber vorerst eher zurück, da sie letztes Jahr den Fehler machte, zu schnell zu starten. So erstaunte es dann auch nicht, als Hawker mit 2 Minuten Vorsprung in Wiesen erschien. Lizzy Hawker brach dann aber völlig ein und noch vor Bergün übernahm die Davoserin Jasmin Nunige das Zepter. Diese wollte nun unbedingt ein drittes Mal den Swissalpine gewinnen. Dieses Vorhaben konnte sie dann auch zur Freude des Veranstalters umsetzen.

K21 gewinnt Olympiasieger Dario Cologna
Die 21 km Strecke am Swissalpine scheint eine optimale Distanz für die Langläufer von Swiss-Ski zu sein. So fand man auch sehr prominente Namen wie Seraina Boner, Seraina Mischol, Toni Livers, aber auch Olympiasieger Dario Cologna auf der Startliste. Logischerweise war natürlich ein gewisser Fokus auf den Olympiasieger Dario Cologna gerichtet. Dieser lief dann auch unbeirrt ein souveränes Rennen und gewann auf der 21 km Strecke mit Start auf der Sunnibergbrücke in Klosters. Toni Livers beendete das Rennen als 8.
Bei den Damen erwartete man Seraina Boner an der Spitze, da diese bereits zweimal den K21 für sich entscheiden konnte. Sie musste sich dann aber von Lea Vetsch aus Lichtensteig knapp geschlagen geben. Als Vierte erreichte Seraina Mischol das Ziel.

Auch Prättigauer sind unter den Finisher zu finden. Prättigau Online gratuliert allen für die hervorragende Leistung.

K78 Männer
231. Marco Bundi, Klosters, 8:46:53

K72 Männer
174. Jan Giger, Fideris, 4:58:28

K42 Frauen
84. Margreth Egli-Tarnutzer, Grüsch, 5:39:19 - 247. Sandra Niederer, Küblis, 7:28:18

C42 Männer
32. Peter Walli, Fideris, 3:38:39 - 63. Christoph Frey, Fanas, 3.52.59

K31 Männer
18. Paul Giger, Fideris, 2:26:39 - 28. Volker Steiger, Klosters, 2:33:17

K31 Frauen
9. Yvonne Putzi, Klosters, 2:36:29

K21 Männer
48. Meier Dominik, Klosters, 1:46:35 - 117. Florin Jürg, Fideris, 1:56:45 - 171. Obrist Hans, Klosters Dorf, 2:03:22 - 175. Jann Beat, Klosters Dorf, 2:03:52 - 199. Auer Christian, Grüsch, 2:06:47 - 307. Jäggli Andrea, Klosters, 2:17:35 - 309. Meier Simon, Klosters, 2:17:43 - 344. Grischott Andreas, Saas, 2:22:09 - 368. Brudermann Thomas, Klosters, 2:24:17 - 378. Mathis Erich, Grüsch, 2:26:00 - 391. Schädli Gian Nutal, Saas, 2:26:51 - 401. Hediger Stefan, Klosters, 2:28:07 - 499. Grischott Martin, Saas, 2:44:30 - 553. Grischott Fabian, Saas, 3:09:26

K21 Frauen
2. Boner Seraina, Klosters, 1:35:52 - 27. Meier Selina, Klosters, 1:59:04 - 38. Auer-Schiess Christine, Grüsch, 2:05:28 - 55. Bertoli Maria, Saas, 2:10:34 - 86. Busch Irene, Schiers, 2:18:07 - 87. Hodel Isabelle, Klosters, 2:18:12 - 212. Rüedi-Murchison Elizabeth, Saas, 2:36:08 - 234. Mathis Nadja, Küblis, 2:40:31

K11 Männer
13. Hediger Curdin, Klosters, 0:53:12 - 17. Hediger Fadri, Klosters, 0:54:22 - 30. Bernet Mario, Klosters, 0:57:23 - 71. Wolf Marco, Buchen, 1:02:10 - 72. Wolf Jan, Buchen, 1:02:32 - 106. Alvo Konrad, Saas, 1:09:11

K11 Frauen
19. Egli Tanja, Grüsch, 0:59:39 - 194. Werner Ursula, Seewis Pardisla, 1:26:08

WALK (beide Geschlechter)
Berger Therese, Klosters, 3:20:03 - Casanova Ursina, Klosters, 3:07:38 - Jud-Sneum Sandy, Fanas, 3:12:15 - Mathis Johnny, Küblis, 2:40:29 - Schlegel Hans, Schiers, 2:54:44 - Stahel Françoise, Klosters, 3:04:17

Und auch dieses Jahr war Prättigau Online vor Ort und hat eine grosse Fotogalerie von diesem imposanten Anlass erstellt.

Folgender Film haben wir auf YouTube gefunden - fantastische Eindrücke von einer fantastischen Sportveranstaltung:

01.08.10 - Hanspeter Valer

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Swissalpine

Buud gewinnt Swissalpine Marathon erneut

Als erster Athlet in der 25-jährigen Geschichte hat der Schwede Jonas Buud am Samstag bei prächtigen Bedingungen zum vierten Mal in Folge den Swissalpine Marathon in Davos gewonnen.

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Foto: Hanspeter Valer

Die 78 Kilometer mit 2320 Höhenmetern meisterte er in 5:49:11 Stunden. Mit dieser Zeit verwies der frühere Orientierungsläufer den als Mitfavoriten und beim Berglauf-Klassiker erstmals gestarteten Thomas Lorblanchet aus Frankreich mit dem deutlichen Vorsprung von 15:24 Minuten auf den zweiten Platz. Den dritten Rang erreichte der Vorjahres-Zweite Jean-Yves Rey aus Crans-Montana (19:48 zurück).

Das Frauenrennen auf der Königsdistanz war fest in Schweizer Hand. Die Einheimische Jasmin Nunige siegte mit 6:39:25 Stunden zum dritten Mal nach 2005 und 2008. Zweite wurde Maja Meneghin- Pliska (Vermes), den dritten Platz erreichte Corinne Zeller (Weissenburg).

Mit 5910 Gemeldeten in den total acht Bewerben (inklusive Miniwettkampf) verzeichnete der Swissalpine Marathon bei seiner Jubiläumsaustragung einen neuen Teilnehmerrekord.

Männer:

  1. Jonas Buud (SWE) 5:49:11.
  2. Thomas Lorblanchet (FRA) 15:24 zurück.
  3. Jean-Yves Rey (Crans-Montana) 19:48.
  4. Johan Oosthuizen (RSA) 25:44.
  5. Bruno Heuberger (St. Margrethen TG) 27:44.
  6. Matthias Dippacher (GER) 30:27.
  7. Beat Ritter (Pontresina) 31:10.
  8. Csaba Nemeth (HUN) 37:58.
  9. Thomas Engeli (Scharans) 51:01.
  10. Gion-Andrea Bundi 54: 07.

Frauen:

  1. Jasmin Nunige (Davos) 6:39:25.
  2. Maja Meneghin-Pliska (Vermens) 4:23 zurück.
  3. Corinne Zeller (Weissenburg) 4:58.
  4. Gloria Vinstedt (SWE) 39:51.
  5. Denise Zimmermann (Mels) 44:22.

31.07.10 - Swissalpine

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Swissalpine

Swissalpine Marathon mit Melderekord

Bei der 25. Austragung des Swissalpine Marathon in Davos geht am Samstag das Rekordfeld von über 5000 Läufern an den Start.

Andrea Tuffli frohlockt. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte des Swissalpine Marathon kann der Organisationschef am Samstag über 5000 Läufer zum Berglauf-Klassiker begrüssen. Zwar umfasste die Startliste schon im Jubiläumsjahr 2005 mehr als 5000 Namen, in der Zahl von 5175 waren allerdings 934 Teilnehmer des damals noch in die Veranstaltung integrierten Alpinathlon eingerechnet. So datiert das bisherige Melde-Höchstergebnis aus dem Vorjahr (4351). Heuer wird es weit übertroffen; auf Grund des aktuellen Standes rechnet Andrea Tuffli mit einem Zuwachs von etwa 20 Prozent.

Das grösste Plus, um fast 30 Prozent, verzeichnet die 78 Kilometer lange Königsdistanz. Die gesteigerte Nachfrage ist einfach zu erklären: Die Maximalzeit wurde von zwölf auf 14 Stunden erhöht. Vom Frühstart um 6 Uhr – der Hauptharst nimmt den Swissalpine Marathon um 8 Uhr in Angriff – macht fast ein Viertel der mehr als 1650 gemeldeten K78-Läufer Gebrauch. Die Beteiligung beim K42 (Bergün–Davos), der als höchstgelegener Marathon Europas gilt, hält sich im Bereich des Vorjahres (zirka 1100). Erfreulich stimmt den Ausrichter auch die Tatsache, dass den als Kulturmarathon angepriesenen C42 (Davos–Tiefencastel) erstmals über 300 Läufer bestreiten und die Beteiligung – mit Ausnahme beim WALK – auf keiner der drei kürzeren Wettkämpfe (K31, K21, K11) eine rückläufige Tendenz aufweist.

Zusammen mit den Nachmeldungen, die von heute bis am Samstag bei der Startnummernausgabe möglich sind, erwarten die Organisatoren 5200 Läufer. Hinzu kommen zirka 400 Mädchen, Knaben und Jugendliche, welche sich am Freitag beim Mini-Bewerb messen. Speziell geehrt wird selbstverständlich jene Person, welche sich als 5000. für den Lauf registriert: Sie erhält – neben dem Gratisstart – einen Gutschein für zwei Übernachtungen im Steigenberger Grandhotel Belvédère und tritt somit sicherlich topmotiviert zum Swissalpine Marathon an.

28.07.10 - Swissalpine / Anita Fuchs

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Swissalpine

Vorschau

Viele positive Aspekte dank stetiger Optimierung

Anfänglich als Lauf für Spinner bezeichnet, hat sich der Swissalpine Marathon zu einem unverzichtbaren Wert im Rennkalender vieler Ultraläufer entwickelt. Am Samstag feiert der Bergklassiker das 25-Jahr-Jubiläum.

Der Swissalpine Marathon geniesst in der Ultraszene einen exzellenten Ruf. Anders ist nicht zu erklären, dass jedes Jahr mehrere Tausend Sportlerinnen und Sportler eigens für die Laufveranstaltung nach Davos pilgern. Dabei sahen sich die Initianten im Vorfeld der Erstaustragung im Jahre 1986 mit zahlreichen Schwierigkeiten und Widerständen konfrontiert. Diesen trotzten sie aber geschickt und lockten für den „Anlass für Spinner“, wie der Alpine Marathon damals benannt wurde, 1207 Läuferinnen und Läufer ins Landwassertal. Mehr als zwei Drittel absolvierten die 67 Kilometer lange Königsdistanz, welche von Davos über den Sertigpass (2739 m ü. M.) und zurück zum Ausgangspunkt führte. Der Rest teilte sich auf den Sertiglauf (Bergün–Davos) und den Landwasserlauf (Davos–Filisur) auf.

An diesen drei Distanzen hielten die Organisatoren lange fest, für die Jubiläumsdurchführung im Jahre 1995 bauten sie das Angebot dann aber mit einem Teambewerb (die Wechselzonen befanden sich in Bergün und auf dem Sertigpass) sowie einem Wettkampf für den Nachwuchs aus. Dies hatte zur Folge, dass die Teilnehmerzahl mit 3501 Gemeldeten erstmals die 3000er-Grenze überschritt – bis dahin lag die Höchstbeteiligung bei 2574 Sportbegeisterten (1992). Eine bedeutende Modifikation gab es 1998: Die Streckenbezeichnungen und -führungen wurden umgekrempelt. Der eigentliche Alpine Marathon mutierte zum K78, der Sertiglauf zum K42 und der Landwasserlauf zum K30. Den Kulminationspunkt bildet(e) neu die auf 2632 Metern gelegene Keschhütte. Bei der Neuinszenierung des Swiss Alpine Marathon erforderte ein Gewitter mit Hagel, Donner und einem markanten Kälteeinbruch am Nachmittag den erst- und bis dato einmaligen Abbruch des Rennens.

Ökologische Massnahme
In den folgenden Jahren kamen immer mehr Rennen hinzu. So der Walking-Bewerb (2001) und der C42 (2003), dank welchem die Teilnehmerzahl erstmals die 4000er-Grenze übertraf. Nicht zu vergessen der Teambewerb, der seit dem Jahr 2000 neben den drei Laufabschnitten ein Mountainbike- und Inline-Skating-Teilstück umfasst. Im Jubiläumsjahr 2005, als das Angebot zusätzlich mit einem Halbmarathon erweitert wurde und die Rekordzahl von 5571 Gemeldeten resultierte, konnte die polysportive Prüfung erstmals allein zurückgelegt werden. Dies gilt auch heute noch, allerdings wurde sie ausgelagert und findet seit dem Jahr 2008 im Engadin und unter der Bezeichnung Alpinathlon am zweitletzten Juli-Wochenende statt. Die Verbindungswoche zwischen dem Alpinathlon und dem Swissalpine Marathon nennt sich Highseven und umfasst ein abwechslungsreiches und interessantes Programm.

Während diesen Tagen profitieren die Teilnehmer seit 1997 vom Rail Ticket, das die Organisatoren aus Umweltschutz-Gründen einführten. Schweizer fahren damit kostenlos mit der Bahn von ihrem Wohnort nach Davos und zurück, für ausländische Starter ist es ab einem Schweizer Grenzbahnhof gültig. Begleitpersonen können zu einem günstigen Preis ein Swiss-/Regio Ticket easy kaufen, das für unbeschränkte Fahrten im Laufgebiet sowie für die Hin- und Rückreise von einem Schweizer Bahnhof/Grenzbahnhof gültig ist. Die stetige Optimierung des Swissalpine Marathon brachte aber noch weitere erfreuliche Aspekte mit sich. So konnte beispielsweise der Frauenanteil dank der Einführung kürzerer Distanzen und dem Einbezug des Walking-Bewerbes von anfänglich sieben auf mittlerweile 32 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig reisten die Läufer aus immer mehr Ländern an; bei der Premiere stammten sie aus 14, zuletzt aus 50 Nationen.

Das herausragende Oktett
Als erfolgreichste Läufer in die Geschichte des Swissalpine Marathon eingegangen sind der Deutsche Charly Doll (zweimaliger Sieger und mit 5:12:25 Streckenrekord-Inhaber auf dem Kurs über den Sertigpass), der Russe Grigory Murzin (vierfacher Gewinner und mit 5:42:34 Streckenrekord-Inhaber auf dem aktuellen Parcours), der Schweizer Peter Camenzind mit seinem klassischen Hattrick in den Jahren 1990 bis 1992 sowie der Schwede Jonas Buud, dem von 2007 bis 2009 das selbe Kunststück gelang. Bei den Frauen waren die Deutsche Birgit Lennartz (zehnmal Erste und mit 6:18:28 Streckenrekord-Inhaberin auf dem früheren Kurs), die Italienerin Monica Casiraghi, die Schweizerin Jasmin Nunige und die Britin Elizabeth Hawker (mit 6:30:12 Streckenrekord-Inhaberin auf dem gegenwärtigen Parcours) mit je zwei Triumphen die herausragenden Läuferinnen. 

24.07.10 - Swissalpine / Anita Fuchs

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Swissalpine

Mann der ersten Stunde und seine Vorfreude aufs Jubiläum

1050 Helfer sorgen am 31. Juli für eine reibungslose Durchführung des 25. Swissalpine Marathon in Davos. Vereinzelte, wie zum Beispiel Arnold Caviezel aus Bergün, engagieren sich seit der Premiere im Jahre 1986 für den Laufanlass.

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Foto: Swiss Alpine

„Die Helfer stellen das grösste Kapital des Swissalpine Marathon dar. Ohne ihren grossen, überaus freundlichen und bei allem Wetter zu leistenden Einsatz wäre der Anlass nie dort, wo er heute ist. Daher gehört ihnen die höchste Anerkennung und der grösste Dank.“ Bei dieser Aussage denkt OK-Präsident Andrea Tuffli wohl insbesondere an die speziell Treuen, unter denen sich Arnold Caviezel befindet. Der stellvertretende Chef des Bereichs Bergün hat noch keine der bisher 24 Austragungen verpasst und ist auch bei der Jubiläumsaustragung vom letzten Juli-Samstag wieder aktiv als Helfer dabei. „Ich freue mich sehr auf den Anlass und erachte es als überaus toll, dass sich der Swissalpine Marathon durchsetzen konnte und seit einem Vierteljahrhundert besteht“, sagt er. 

Dass er sich von Anfang an für den Berglauf-Klassiker engagiert, sei keineswegs dem Zufall zuzuschreiben, so Arnold Caviezel. „Ich setzte mich schon für die Keschstafette ein, und sah nach deren Niedergang keinen Grund zur Aufgabe meines parallelen Helfereinsatzes für den Swissalpine Marathon. Nicht zuletzt wohl deshalb, weil ich überzeugt war, dass der Lauf einen touristischen Nutzen hat“, blickt er zurück. Innerhalb der Organisation des Swissalpine Marathon nahm er vorerst die Aufgabe des Materialverwalters wahr und zeichnete für die Bauten verantwortlich. Die aktuelle Funktion trat er vor fünf Jahren an, und seither ist der Posten Bergün fest in Caviezel-Hand: Seinem Bruder Erwin obliegt die Hauptleitung, Arnolds „Vize“ wiederum ist sein 17-jähriger Sohn Adriano.

„Arbeitsbeginn“ lange vor Durchlauf
Arnold Caviezel opfert jährlich ungefähr vier Ferien- respektive Freitage für den Swissalpine Marathon. Obwohl die Spitzenläufer der 78 Kilometer langen Königsdistanz Bergün erst um zirka 10.30 Uhr passieren und die K42-Läufer ihre Strecke eine Stunde später in Angriff nehmen, beginnt sein zeitintensivster ehrenamtliche „Arbeitstag“ bereits am frühen Morgen. „Erst gilt es Absperrungen zu erstellen, um den Dorfkern abzuriegeln“, so der Verkehrswegbauer bei der Rhätischen Bahn. Zu seinen folgenden Tätigkeiten zählt, „um den Teilnehmern einen problemlosen Durchlauf zu gewähren“, die Kontrolle der Strecke.

Wer die, vom Veranstalter vorgegebene Durchgangszeit verpasst, gilt es aus dem Rennen zu nehmen. „Das ist nicht immer einfach“, sagt der 48-Jährige. „Es gibt einzelne Teilnehmer, die sich dagegen sträuben.“ Sobald der Besenläufer Bergün wieder verlassen hat, macht sich Arnold Caviezel mit seinem gut eingespielten Team (rund 130 Personen) ans Aufräumen. Darin eingeschlossen ist das Material, welches per Helikopter von der Keschhütte ins Val Tuors transportiert und dort von ihm und seinen Helferkollegen abgeholt wird. „Manchmal muss ich auch verletzte oder komplett erschöpfte Läufer auf dem Abschnitt Chants–Keschhütte mit dem Quad abholen.“

Begegnungen mit glücklichen Läufern
Arnold Caviezel ist stolz darauf, Teil eines faszinierenden und auf einem hohen sportlichen Niveau angesiedelten Anlasses sein zu können. Speziell freut ihn, dass sein Wohnort innerhalb der Veranstaltung die bedeutendste Stelle neben dem Start- und Zielort Davos darstellt. Den Swissalpine Marathon möchte der begeisterte Jäger und Feuerwehr-Angehörige keineswegs missen; „ich begegne jeweils vielen glücklichen Läufern und Zuschauern“. An die Teilnehmer richtet er jedoch auch einen Appell: „Es sollte ausnahmslos allen Sportlern bewusst sein, dass wir zur reibungslosen Durchführung eine grosse Arbeit leisten und viel Verantwortung übernehmen – und das auf freiwilliger Basis und ohne jegliches Entgelt.“

24.07.10 - Swissalpine / Anita Fuchs

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Alpinathlon

Ein Nobody zeigt allen Singles den Meister am Alpinathlon

Nicht der haushohe Favorit Marc Pschebizin, sondern der in der Multisportszene (noch) unbekannte Beat Ritter hat am Samstag den Alpinathlon in St. Moritz gewonnen. Bei den Frauen triumphierte wie erwartet Nina Brenn.

Das Zielbanner war zwar noch einige Meter entfernt. Dennoch stoppte Beat Ritter seinen Lauf, kniete auf den steinharten Boden und schickte ein Stossgebet gen Himmel. Ein paar Sekunden später richtete er sich wieder auf und marschierte, begleitet von seiner Frau Denise und dem erst zwölf Tage alten Sohn Nicolas, unter dem Zielbanner hindurch – den Kopf erneut nach oben gerichtet. „Danke, Vater im Himmel!“

Der gläubige Sportler aus Pontresina war den Tränen nahe. Vor Freude. Vor Anstrengung. „Ich habe jahrelang von einem Sieg geträumt. Endlich hat es geklappt.“ Dann richtete er einen besonderen Dank an seine Frau, „die mich trotz des Babys auch heute grossartig betreute“, und an all jene Personen, „die mit ihren lautstarken Anfeuerungsrufen zusätzliche Kräfte in mir freisetzten und mich zeitweise wie auf Wolken trugen“.

Eis erfordert Streckenverkürzung
Die Erschöpfung stand Beat Ritter nach den 8:16:21 Wettkampfstunden ins Gesicht geschrieben. 133,9 Kilometer mit mehr als 5500 Steigungs- und fast 4000 Gefällemeter hatte er – wie alle anderen Singles, Couples und Teams – mit dem Rennvelo, dem Mountainbike und den Laufschuhen zurückgelegt. Während die Kälte und Nässe die Aufgabe für den Grossteil der Teilnehmer zusätzlich erschwerte, schien beim dreifachen Familienvater das Gegenteil der Fall.

„Ich hätte den Anderen zwar eine bessere Aussicht gegönnt, zu meinem Eigennutzen war ich aber froh um die tiefen Temperaturen“, so Beat Ritter. Diese wirkten sich indes auch für ihn zu einem Nachteil aus: Statt bei der Berg- (3303 m ü. M.) befand sich das Tagesziel des über fünf Teilstücke und durch eine traumhafte Gegend führenden Alpinathlon auf der etwa 600 Meter tiefer gelegenen Mittelstation der Corvatsch-Bahn. Nötig gemacht hatte die Verlegung blankes Eis auf dem Gletscher.

„Ich spürte die Finger kaum mehr“
Dass er seinen „Arbeitstag“ früher als geplant beenden konnte, kam Marc Pschebizin entgegen. Der zweitägige Gigathlon, den er vor zwei Wochen für sich entschieden hatte, steckte immer noch in den Knochen. Trotzdem erwiesen sich für den als Kronfavorit gestarteten Deutschen nicht die schwierige Streckenführung, sondern vielmehr die äusseren Bedingungen als grösste Schwierigkeit. „Während der Abfahrt vom Albulapass (das Rennen startete in Bergün, die Red.) spürte ich meine Finger kaum mehr.“

Marc Pschebizin, der in der Multisportszene über einen grossen Namen verfügt, zeigte sich überrascht vom Gewinner („ich kannte ihn nicht“) und zollte dessen Parforceleistung grossen Respekt. „Selbstverständlich hatte er mit seiner Streckenkenntnis aber auch einen gewichtigen Vorteil“, so der Routinier aus Wittlich – er triumphierte beispielsweise schon acht Mal am Inferno-Triathlon im Berner Oberland – über den in Bezug auf polysportive Veranstaltungen unerfahrenen Engadiner.

Schnelle Engadiner Teams
Am schnellsten, in 7:12:22 Stunden, meisterte den Alpinathlon das junge Team Zaboosports.com/Alpine Bike Celerina aus St. Moritz (Andrea Stöhr, Till Marx, Stefan Pulver, Simon Zahnd und Rolf Pulver). Vor dem Schlussabschnitt betrug ihr Vorsprung noch nahezu eine Viertelstunde auf das aus lauter arrivierten Ausdauersportlern bestehende Casutt Velos maxim team aus Castagnola, letztlich konnten sie rund fünf Minuten ins Ziel retten.

54 Minuten beziehungsweise 1:40 Stunden länger unterwegs waren die Equipen Engiadina Nordic (Madulain/Fadri Guler, Rolf Gruber, Jan Kamm, Ursina Guler und Monika Kamm) und Engadin-Skimarathon Powerfrauen (Pontresina/Ladina Lechner, Christa Inauen, Myrta Damaso, Sarah Koch und Sandra Parpan), welche in der Mixed- respektive Frauenkategorie die Ranglistenspitze zierten. In der Couple-Klasse dominierten Gaby Landolt und Rico Elmer (Mühlehorn).

„Der Alpinathlon hat Kultcharakter“
Bei den Single-Frauen lieferte Nina Brenn zwei Wochen nach ihrem Erfolg am Gigathlon eine weitere eindrückliche Demonstration ihres immensen Könnens ab. Das Ziel erreichte die Zürcherin nach 10:48:33 Rennstunden. „Ich spürte die Höhe und den Gigathlon und musste das Tempo entsprechend anpassen.“ Dem Anlass sagt die hierzulande am Gigathlon (drei Siege) und Inferno-Triathlon (vier Triumphe) unschlagbare Zürcherin ebenfalls eine grosse Zukunft voraus. Ebenso Marc Pschebizin: „Der Alpinathlon hat Kultcharakter.“

Auszug aus der Rangliste

Single Männer:
1. Beat Ritter (Pontresina) 8:16:21. 2. Marc Pschebizin (D-Wittlich) 5:30 zurück. 3. Gian Duri Melcher (Samedan) 37:43. 4. Andrea Nievergelt (Samedan) 41:36. 5. Alessandro Forni (I-Pergine Valsugana) 45:29.

Frauen:
1. Nina Brenn (Zürich) 10:48:33. 2. Melanie Hohenester (D-München) 15:49. 3. Yvonne Gantenbein (Davos) 36:58.

Couple:
1. service 7000 (Mühlehorn/Gaby Landolt, Rico Elmer) 7:58:41. 2. Ski-Club Malters (Malters/Hans Isenschmid, Barbara Bieri) 11:49. 3. Achtung links (Thalwil/Christian Hürzeler, Karin Landolt) 1:10:50.

Team Männer:
1. Zaboosports.com/Alpine Bike Celerina (St. Moritz/Andrea Stöhr, Till Marx, Stefan Pulver, Simon Zahnd, Rolf Pulver) 7:12:22.

Frauen:
1. Engadin-Skimarathon Powerfrauen (Pontresina/Ladina Lechner, Christa Inauen, Myrta Damaso, Sarah Koch, Sandra Parpan) 8:52:17.

Mixed:
1. Engiadina Nordic (Madulain/Fadri Guler, Rolf Gruber, Jan Kamm, Ursina Guler, Monika Kamm) 8:06:52.

25.07.10 - Alpinathlon / Anita Fuchs

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Spengler Cup

Sparta Prag das sechste Team

Sämtliche sechs Mannschaften der ersten Auflage des «neuen» Spengler Cup sind bekannt: SKA St. Petersburg, Spartak Moskau, Genf-Servette, Team Canada, Sparta Prag und der Gastgeber Davos sorgen für ein äusserst attraktives Teilnehmerfeld des diesjährigen Turniers in der Altjahrwoche.

Der HC Sparta Prag, seines Zeichens 8facher Landesmeister (je viermal von der Tschechoslowakei und von Tschechien) ist nicht nur eines der erfolgreichsten Teams Tschechiens. Er vertritt am Spengler Cup zudem das Land des amtierenden Weltmeisters. Einer der schillerndsten Spieler ist Kapitän David Vyborny, der zwischen 2000 und 2008 sieben Saisons in der NHL bei den Columbus Blue Jackets spielte.

Sparta Prag gewann den Spengler Cup in den Jahren 1962 und 1963, und stand im Jahr 2004 im Finale dem späteren Sieger HC Davos gegenüber. «Dass wir ein weiteres hochkarätiges Team für unser Turnier gewinnen konnten freut uns sehr und verspricht erstklassiges Eishockey», so OK-Präsident Fredi Pargätzi.

15.07.10 - Spengler Cup / Georges Lüchinger

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Swiss-Bike-Masters

Swiss-Bike-Masters mit überlegenen Siegern

Keine 24 Stunden nachdem Urs Huber die Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern über 119 km gewonnen hat, gelang ihm ein weiterer Pauckenschlag im Prättigau, indem er gleich auch noch das Swiss-Bike-Masters für sich entscheiden konnte.

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Foto: Hanspeter Valer

Urs Huber gewinn bereits zum zweiten Mal das Swiss-Bike-Masters.

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Foto: Hanspeter Valer

Die Klosterserin Erika Dicht hinterlässt einen souveränen Eindruck.

Als bekannt wurde, dass Urs Huber am Swiss-Bike-Masters starten wird, war naheliegend, dass man ihn zum engeren Favoritenkreis zählen musste, auch wenn nicht klar war, wie stark, keine 24 Stunden zuvor, die Teilnahme an der Salzkammergut-Trophy an seinen Kräften zerren würde. Umso erstaunter war man dann, als er bereits in Pany das Tempo verschärfte und zu einer Solofahrt ansetzte, die letztendlich bis ins Ziel andauern sollte. Mit  15 Minuten Vorsprung auf Silvio Bundi gewann Huber souverän das 17. Swiss-Bike-Masters und ist nun, nach seinem Erfolg im 2008, bereits zweimal im Palmares der Sieger am Swiss-Bike-Masters aufgeführt.

Erika Dicht fuhr klaren Favoritensieg nach Hause
Bei den Frauen war die Situation etwas klarer. Wenn die einheimische Erika Dicht einigermassen vom Materialpech oder Stürzen verschont bleiben sollte, so erwartete man sie als Siegerin im Ziel. So traf sie dann auch mit 50 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Petra Henzi als unbestrittene Siegerin in Küblis ein.

Wildhaber unbestritten der König auf der Freeride-Strecke
Beim Freeride vom Samstag stellte sich nur die Frage, ob René Wildhaber am Start sein würde oder nicht. Auf der Startliste im Internet fehlend, war er dann aber am Samstag anwesend. René Wildhaber war bereits zum 10. Mal am Start und bei jeder seiner Teilnahmen ging er als klarer Sieger aus dem Rennen hervor. Es braucht schon einen unverbesserlichen Optimisten, wenn sich jemand tatsächlich bei der Anwesenheit von Wildhaber noch Hoffnungen auf einen Sieg machen würde. So kam dann der Flumser auch unbestritten zu seinem 10. Sieg.

Silvio Bundi Doppel-Silber
Im alpinen Skizirkus würde man Silvio Bundi einen Kombinierer nennen. Das sind die komplettesten Athleten und in mehreren Disziplinen stark. Der Churer konnte nämlich nicht nur im Freeride an der Spitze mithalten, sondern war auch ein möglicher Kandidat für einen Sieg auf der 105 km Strecke. Er musste sich zwar bei beiden Rennen geschlagen geben, darf aber mit zwei Silbermedaillen nach Hause reisen und das muss ihm zuerst jemand nachmachen - Hut ab!

Zufriedener OK-Chef
OK-Chef Andy Vetsch ist mit der Veranstaltung zufrieden. Keine abnormalen Vorkommnisse oder Unfälle haben das Rennen überschattet und das OK mit den zahlreichen Helfern funktionierte erneut einwandfrei. Das nächste Swiss-Bike-Masters ist auf den 24. Juli 2011 angesetzt.

19.07.10 - Hanspeter Valer

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Swissalpine

Vorschau

Der Swissalpine Marathon ist mehr als nur ein Sportanlass

Der Swissalpine Marathon in Davos (25. Austragung am 31. Juli) ist mehr als nur Sport. Er bedeutet auch Kultur, Natur und Tourismus. Auf Schritt und Tritt verfolgt die Läufer ebenfalls das Bündner Wappentier, der Steinbock.

Welche Gemeinsamkeiten zeichnen einen K78-Läufer und den Steinbock aus? Beide sind ausdauernde Lebewesen und fühlen sich in den Bergen so richtig im Element. Aber nicht nur das. Sowohl der Absolvent der 78 Kilometer messenden Königsdistanz am Swissalpine Marathon als auch der Steinbock (speziell bei der Wanderung von den höher gelegenen Sommer- in die Wintereinstände) legen eine lange Strecke zurück. Beide sind überdies sehr agil und bewegen sich (zumeist) mit Leichtigkeit im unwegsamen Gelände und sind bei der Wahl ihrer Nahrung wenig anspruchsvoll. Der Läufer nimmt vorwiegend Kohlenhydrate-reiche Festnahrung und Getränke zu sich, der Steinbock bevorzugt Gräser, Kräuter und niedrige Holzgewächse, welche er auf alpinen Matten und Felsbändern findet.

Steinbock-Trophäen für die Sieger
Der Steinbock weiss wohin er geht; der Läufer wegen der vorgegebenen Streckenführung ebenfalls. Beide steigen dem Gipfel entgegen – der Sportler ab Bergün, wo der Aufstieg zur Keschhütte (2632 m ü.M.) beginnt. Den Kulminationspunkt des Swissalpine Marathon erklimmt er in der Manier eines Steinbockes, also mit einem sicheren Gang und ohne zu stolpern. Dass viele der K78- (und K42-) Läufer im Tierkreis-Zeichen Steinbock geboren sind, ist – glaubt man dem Sport-Horoskop – kein Zufall. „Der Steinbock bewegt sich gerne in der freien Natur und ist eher ein Einzelkämpfer. Das Laufen, insbesondere der Marathonlauf, hat es ihm vermutlich angetan; denn er hat genügend Ausdauer und sucht die Bewegung, die ihn entsprechend fordert“, heisst es im Beschrieb.

Einem Steinbock begegnet ein Teilnehmer des Swissalpine Marathon zwar nicht. Trotzdem ist das (stolze) Wappentier und Markenzeichen Graubündens allgegenwärtig. Dies auf Grund des Corporate Design, welches aus elegantem Schwarz, feurigem Rot, einem stilisierten Steinbock und – dem Swissness-Trend folgend – dem Schweizer Kreuz im Logo besteht. Das Tüpfelchen aufs i setzt diesbezüglich beim 25-Jahr-Jubiläum die Bündner Regierung: Sie sponsert für die beiden Gewinner der Königsdistanz Steinbock-Trophäen. „König der Berge bei den Tieren ist der Steinbock, bei den Bergläufen sind es die K78-Sieger“, fasst Gründungsvater und OK-Präsident Andrea Tuffli zusammen.

Für Natur- und Kulturliebhaber
Auch ohne Steinbock-Begegnung garantiert der Swissalpine Marathon, dessen Hauptstrecke durch eine abwechslungsreiche und idyllische Umgebung mit einer einzigartigen Bergwelt führt, ein unvergleichliches Naturerlebnis. Auf ihre Kosten kommen aber auch sportlich aktive Kulturliebhaber – speziell jene, welche am Berglaufklassiker den C42 bestreiten. Dieser gilt als erster Kulturmarathon der Schweiz und führt von Davos nach Tiefencastel.

Die kulturelle Vielfalt der Region wird auch innerhalb des Rahmenprogramms mit der Bezeichnung Highseven aufgezeigt. So findet am 27. Juli eine Besichtigung des Kloster Müstair und tags darauf ein Ausflug mit dem Bernina Express statt. Sowohl das Kloster Müstair als auch die Bernina-Strecke Thusis–Tirano gehören dem Unesco-Weltkulturerbe an und zählen somit zu den touristischen Attraktionen. Dies wiederum zeigt auf, dass der Swissalpine Marathon neben Tagesgästen eine Vielzahl an Logiernächten generiert – und eben doch mehr ist als ein reiner Sportanlass.

15.07.10 - Swissalpine / Anita Fuchs

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Swissalpine

Bilderausstellung zum Jubiläum des Swissalpine Marathon

„25 Jahre Swissalpine“ – unter dieser Bezeichnung steht eine Bilderausstellung zum Jubiläum des Berglauf-Klassikers. Bis am 1. August sind die Fotos im Kurhaus Bergün und anschliessend während eines Jahres auf der Keschhütte zu sehen.

Die Premiere des Swissalpine Marathon ist dem Gründer Andrea Tuffli präsent, als wäre sie erst eben gewesen. Dabei liegt sie schon ein Vierteljahrhundert zurück. Geblieben sind aber nicht nur die Erinnerungen; auch Bergün hat seinen Status als das Marathondorf schlechthin behalten. Nun steht das im idyllischen Albulatal gelegene Dorf im Zentrum der Bilderausstellung „25 Jahre Swissalpine“. 31 originelle und spektakuläre Fotos lassen bis am 1. August im Kurhaus Bergün die geschichtsträchtigen Jahre des im Weltkurort Davos startenden und endenden Berglauf-Klassikers Revue passieren.

Von Schnee, Indios und Mode
Der Swissalpine Marathon sei der Tag, an welchem wunderschöne Bilder von Bergün via Medien in die ganze Welt hinausgetragen würden, sagte die Vizepräsidentin der Gemeinde Bergün, Barbara Schuler-Rozzi, an der Vernissage vom Freitag. „Und das schon während 25 Jahren. Seitens von Andrea Tuffli und seinen Organisationskollegen zeugt dies von Innovation, Mut, Beständigkeit und Durchhaltewille.“ Zu einem Teil treffen diese Eigenschaften auch auf die Teilnehmer am Swissalpine Marathon zu. Dies zeigen besonders jene ausgestellten Bilder, auf denen die Teilnehmer eine Schneewächte auf dem Sertigpass durchlaufen oder ein Schneefeld auf dem Scalettapass überqueren.

Die Aussage von Barbara Schuler-Rozzi verdeutlicht das grosse mediale Interesse des in einer eindrücklichen Landschaft durchgeführten Swissalpine Marathon. Dies nicht zuletzt auf Grund der internationalen Beteiligung, wie beispielsweise jene dreier Indios im Jahre 1994 mit selbst angefertigten Sandalen aus alten Autoreifen und Lederschnüren. Immer wieder berichtet auch das Schweizer Fernsehen über den Anlass; wie ein Bild von 1987 zeigt, interviewte damals Beni Thurnheer den Gewinner Jörg Hägler. In Bezug auf die Mode wie auch die Funktionalität war die Kleidung eine komplett andere als jene von Jonas Buud und Lena Gavelin, die auf dem letztjährigen Siegerfoto strahlen.

Harmonie von Berg und Mensch
Der Grossteil der Bilder stammt aus dem Archiv von Andy Mettler, welcher den Swissalpine Marathon seit Beginn weg als Fotograf begleitet. In den Anfangsjahren knipste er pro Anlass 180 bis 200 Fotos, mit dem Einzug der Digitalisierung im Jahre 1996 erhöhte sich diese Zahl um mindestens das Zehnfache. „Bei einem Sujet drucke ich so oft ab, bis die Ästhetik für mich stimmt – das kann bis zu 30 Mal sein“, erklärt der Davoser. Konkret: Bei Andy Mettler müssen die Natur und der Läufer in die ästhetische Gestaltung passen und die Harmonie von Berg und Mensch sichtbar sein. „Dabei“, so der Fotograf, „ist der Athlet selten grösser als der Berg.“ Früher wars gerade umgekehrt.

Ort und Höhe einmalig
Selbstverständlich fehlen auch Bilder der (alten und neuen) Keschhütte (2632 m ü.M.) nicht, welche seit Einführung der neuen Streckenführung im Jahre 1998 den Kulminationspunkt des Swissalpine Marathon bildet und wohin die Fotos Anfang August für ein Jahr – also einschliesslich des Laufes von 2011 – umplatziert werden. „Eine Bilderausstellung von einem Anlass in einer SAC-Hütte und dazu auf einer solchen Höhe gibt es sonst nirgends“, weiss das lokale OK-Mitglied Lis Hasler-Mettier, welche die Ausstellung initiiert und bei der Umsetzung massgeblich beteiligt war. Die Bilderausstellung ist im Übrigen Bestandteil der verschiedenen Jubiläumsaktivitäten des am 31. Juli zum 25. Mal zur Austragung gelangenden grössten Berglauf-Marathons der Welt.

09.07.10 - Anita Fuchs

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