Freitag, 12.02.10 - 20:30 - Klosters
CD-Taufe Chöttihammertaler
«Chöttihammertaler» – eine mörderische Geschichte
In seinem neuen, abendfüllenden Programm berichtet Coni Allemann alias Bartli Valär über einen Prättigauer Bauern, der den potentiellen Käufer seines Heimetlis 1915 mit einem Chöttihammer erschlug und unter der Brügi seines Stalls verscharrte. Aufgrund der Träume eines Buchners ging die Obrigkeit dessen Hinweisen nach und fand die Leiche. Hans Valär wurde als Täter überführt. Seither hat sich der Name «Chöttihammertaler» als Spott-Bezeichnung für die Prättigauer Bevölkerung gehalten. Doch auch weitere, bizarre Histörchen aus dem Tal wird er zum Besten geben wie etwa die Metzgeta seiner geliebten Kuh oder wie es an der Beerdigung von Öchi Köbi zu und her ging. Dazu seine Erfahrungen als Schaf- und Hühnerzüchter und wie er sich als Ländlermusiker versucht hatte.
In den Liedern, die Bartli singt, hat er auch einen Quantensprung gemacht. Obschon der Grundtenor meist fröhlich ist, sind sie, musikalisch wie stimmlich, mittlerweile oft näher bei Tom Waits und Bruce Springsteen als beim immerfröhlichen volkstümlichen Schlager angelangt, ganz «Chöttihammertaler» eben.
«Chöttihammertaler» ist nicht nur der Titel seines neuen Programms, sondern auch seiner neuen CD, die an diesem Abend getauft wird.
In Walser Deutsch / Prättigauer Mundart gesprochen.






